.. von der ich die letzten Wochen so überzeugt
war, zerplatzt wie eine Seifenblase.
Genauso wie sie ist sie nur aufgeblasen von nichtssagender
Luft. ‚Ich bin am Leben!‘, dachte ich, redete ich mir ein. Die Realitiät sieht
genauso aus, wie immer schon. Ich bin noch genauso leer, so ängstlich und durch
und durch erstarrt vor Kälte. Die andauernde Suche nach Personen, die mich
lieben, um sie dann wieder wegstoßen zu können, ist nur die Bestätigung, die
ich brauche, um mir vorzuspielen zu können, dass ich noch die Alte bin, dass
ich noch zu ergreifen bin. Aber was mache ich hier wirklich? Wofür bin ich da?
Ich kann nichts tun, außer alles zu verdrängen, zu überspielen. Wenn ich mich
auf meine Emotionen einlasse treibt es mich nur wieder in den Wahnsinn wie
jedes mal, in den Sumpf der langsam dem tiefen, suizidalen Abgrund zuwabert. Es
gibt hier nichts für mich zu tun, ich kann mich nicht darauf konzentrieren,
schulische Leistungen zu erstreben, versuche ich es, sitze ich im Endeffekt nur
da und starre auf einen Punkt an der Wand. Ich kann mir nur Tag ein, Tag aus mit
all meiner Kraft die Zähne daran ausbeißen, etwas an meinen zig Mäkeln zu
ändern. Oder wieder in regungslose Depression zu verfallen. Es macht mir wirklich Angst, dass diese Tatsachen so in mir festgeschweißt sind. Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wie ich es ändern könnte, ich denke es ist einfach mein Charakter.










