Montag, 16. April 2012

Es ist die Verzweiflung..

Nachträglicher Post!


.. Die Wut, der Hass auf mich selbst, die Gier nach dem, was ich plötzlich nicht mehr sein kann. Wie eine Elfe bin ich nahezu durch mein kaltes Leben geschwebt. Ich war zerbrechlich, wurde manchmal sogar darum beneidet, ja und ein paar seltene Male war ich darauf sogar stolz. Es war eines der einzigen Dinge, die mir insgeheim im einen oder anderen Augenblick Halt gaben.
Es tut wahnsinnig weh, nun so leben zu müssen und noch mehr, zu wissen, dass es einmal anders war und ich es aber aus unbekannten Gründen nicht mehr ändern kann.
Die Nächte sind lang, voll von trockenen Tränen, stummen Schreien und Ängsten, die mir die Kehle zuschnüren. All dieses Leid, die Unzufriedenheit, der Druck und die Einsamkeit tief in mir, haben mich schon all meiner Lebensqualität beraubt. Dass werde ich ihnen nie verzeihen. Und wenn ich endlich wieder Kraft habe - ich hoffe, dass dieser Tag irgendwann einmal kommt - zahle ich es ihnen heim. Ja, ich stampfe sie zu Boden, mache mit ihnen, was sie mit mir getan haben, ich werde sie vollkommen vernichten, sie werden es nicht einmal mehr wagen, daran zu denken, sich in meiner Nähe blicken zu lassen. Sie sind Emotionen, die ich ein für alle mal verbannen werde.
Ich bete nur dafür, dass dieser Tag wirklich kommt, denn im Augenblick ist die Energie, von der ich träume, nur eine ferne, verlockende Illusion. Doch ich werde nicht aufgeben.
Niemals.

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