Montag, 16. April 2012

Ich bin zurück..

.. seit heute morgen bin ich wieder im Lande und reiche nun hiermit die inzwischen angefallenen Posts nach!


Es scheint, als wäre etwas in mir kaputt gegangen, zwischen all den Strapazen, auf dem schleppenden Leidensweg der letzten Jahre. Es ist, als wäre langsam ein Schalter in mir umgelegt worden und damit all die Glücksmomente dahingeschwunden sein. Es ist so trist, alles in mir klagt und schmerzt. Zufriedenheit wie Glück sind vom stätigen Begleiter langsam zum entfernten, unnahbaren Mythos verblasst. Es ist die Trauer, die alles verschluckt und ich kann ihr nach solanger Zeit einfach nicht mehr standhalten. Ich habe gekämpft, mit jeder Emotion gerungen, mein Leben, ja sogar meinen Charakter, vollkommen umgekrempelt um sie zu bezwingen, doch alles, jeder Versuch, war vergebens. Das, was von meiner Seele noch über ist, schmerzt. So klein und verkümmert es auch sein mag, es windet sich vor pochenden Schmerzes. Es schreit, weint und fleht. Es haucht, kaum lauter als ein Atemzug einen Hilferuf nach dem anderen, Gebet um Gebet, gen Himmel.
Wie dutzend' unsichtbarer Vögel fliegen sie empor, flattern mit ihren zarten Schwingen durch das nahezu undurchdringliche Dickicht aus verworrener, atemraubender Einsamkeit, die sich seit Ewigkeiten zwischen meiner Seele und allem außerhalb angesammelt hat, bleiben an den tückischen Dornen hängen und zerfetzen sich das feine Gefieder, brechen sich bei den verzweifelten Versuchen, sich zu befreien, jedes Knöchlein entzwei und verenden voll Pein. Ihr schrilless Kreischen durch die Finsternis erstickt.
Nur noch die Scheide des Schmerzes ist scharf genug, um durch zu stoßen und zu mir zu dringen.

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