Aber ich weiß leider zu gut, dass die Realität anders aussieht. Ich muss endlich meine Sucht nach Kontrolle ablegen und dem Glück eine Chance geben, mir vor die Füße zu fallen. Doch die Einsamkeit schmerzt zu sehr, frisst mich auf. Es ist so schwer zu akzeptieren, dass all die Hoffnungen, die ich in ihn gesetzt hatte, verloren sind - endgültig.Die Unmenge an Gedanken macht meinen Kopf zu einem unendlich schweren Klotz auf meinen schwachen Schultern, lässt mich mit gekrümmten Rücken voran kriechen.
Meist starre ich nur an die leeren Wände um mich und verschwinde in mir, in der Hoffnung, die Dunkelheit würde mich nie wieder freigeben. Aber sie spuckt mich Mal auf Mal wieder aus und hinterlässt tiefe Furchen auf meinen Armen.
Nicht einmal mehr der Schlaf bietet Schutz, es verfolgt mich bis in meine Träume. Jagt mich emotional durch endlose Korridore und kreischt die Namen gescheiterter Romanzen, lässt die Gesichter all jener aufblitzen, in deren Schatten ich immer gestanden habe.
Ich gehe Abends erschöpft zu Bett und wache am nächsten Morgen noch müder auf. Nicht mehr als eine dünne Hülle ist übrig und jeder Blick in den Spiegel erschreckt mich aufs Neue.
Ich habe Angst, niemals von meinen Ritter nie kommen wird.
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