Mehr bin ich nicht. Ich kann es einfach nicht begreifen wie es möglich ist, dass ich jede der unzähligen Fügungen ruinieren kann. Ich bin ein wandelndes Desaster mit zwei linken Füßen. Jeder meiner Schritte ist ein Fehltritt.Tief in mir sehne ich mich nach nichts mehr, als dem Ansehen der Menschen um mich, doch gerade diese Sehnsucht lässt mich wieder und wieder über die Stränge schlagen.
Ich werfe so übermütig und unkontrolliert mit meinem Tiefstem um mich, blase unbewusst Erlebnisse viel zu sehr auf und schrecke damit jeden ab.
Manchmal ist das sogar in Ordnung. Ich sehe es so, dass ich wenigstens nicht zu viel meiner ohnehin knappen Energie in die Beziehung stecken konnte.
Aber ehrlich gesagt macht es mich so unglücklich, so müde, wieder die Hoffnung verloren zu haben.
Ich hatte mich so sehr darüber gefreut, endlich wieder jemanden an meiner Seite zu haben.
Hibbelig wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend. Voll Erwartung, kaum in der Lage still zu sitzen, so erfüllt von der Freude über die Präsente die hinter verschlossener Tür auf es warten.
Aber ich habe versucht durch die Schlüssellöcher zu luken, hatte weder Geduld noch Respekt und nun muss ich für meine Unzucht bestraft werden.
Vor meinen Augen wird mir alles genommen, langsam fortgebracht, für immer entrissen.
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