Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert. - Paul Watzlawick
#7 List 10 activities that help you calm down.
1. Schreiben
Es gibt wohl nicht viel in dem ich meine Emotionen so gut ausdrücken kann wie hierin. Es ist so unverbindlich und weit weg von Stereotypen, gut wie auch schlecht. Es gehört mir allein.
2. Schneiden
Trotz all der Zeit ist es im Notfall noch immer eine der besten wenn auch weniger angewandten Methoden. Blut ist einfach ein sehr treuer Begleiter, ich hoffe darauf, dass auch ich mich irgendwann von ihm lösen kann.
3. In der Nähe eines Tieres sein
Bis jetzt habe ich nichts gefunden, das solche Wunder wirkt, mich so beruhigt, in mich gehen lässt. Das gleichmäßige Atmen eines Hundes, das sanfte Stupsen eines Pferdes. Nichts wirkt vergleichbare Wunder.
4. Ins Freie gehen, einfach atmen
Vor allem kühle Nachtluft liebe ich. Das reine Kalt, das meine Lungen füllt gibt mir das Gefühl eines gewissen Neuanfangs, einer Wiedergeburt.
5. Zeichnen
Es begleitet mich schon so lange und trotz stätigem Auf und Ab ist die Leidenschaft doch nie verschwunden. Auch wenn es mir hier um einiges schwerer fällt, Emotion einzufangen, so werde ich mit der Übung doch immer besser darin.
6. Lesen
Allein der Geruch von bedrucktem, gebundenen Papier lässt mein Herz ruhiger schlagen. Es macht mich schläfrig und ausgeglichen.
7. Denken
Die Form, die sich um einiges von meinem inneren Teufelskreis unterscheidet. Es ist das Abtauchen in eine vollkommen andere Welt, die mir ermöglicht, wenigstens dann und wann, vor dem erdrückenden Alltag zu flüchten.
8. Beobachten
Ich liebe es, Dingen zuzusehen. Vor allem meinen Schnecken. Kein Wunder, dass mit ihnen unglaubliche Erfolge bei ADHS Menschen erzielt werden, ihre friedliche Art ist so wunderschön anzusehen, ich hänge oft für Stunden vor meinen Terrarien. Die Einfachheit, die sich in ihrer Existenz spiegelt, hat eine wahnsinnige Anziehung auf mich.
9. Kochen
Auch wenn es oft ein Auslöser für Aggression wie Depression ist, so liebe ich es doch. Etwas zu tun, tut mir sehr sehr gut. Es hilft mir dabei, nicht mehr so viel zu denken.
10. Bewegung
Es tut mir sehr gut, mich zu bewegen. Auch wenn ich momentan andere Wege vorziehe, habe ich früher sehr gute Erfahrung damit gemacht, laufen zu gehen.
Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass ich in meinen schlimmsten Phasen jegliche Musik regelrecht aus meinem Leben verbannt habe. Nicht einmal mehr Radio. Es ist mein aller größter Trigger-Faktor und ich rate es wirklich jedem, auch wenn es sehr schwer ist, es zu versuchen. Es ist wirklich unglaublich, vertraut mir.
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