Samstag, 28. Juli 2012

Nicht mehr als ein Stück Dreck!

Ich fühle mich schlecht, so hässlich, so verloren. Egal wie, egal wo - nirgends habe ich das Gefühl, etwas zu sein, das es wert wäre, zu leben. Meine Unsicherheit sitzt tief in meiner Magengrube wie ein gefräßiges Biest, das immer, ohne Unterlass, Demütigung speit. Mit schleifendem Gang, tief gebeugtem Körper und trüben, hektisch umher glotzenden Augen, tappe ich wirr umher. Ich suche schon lange nicht mehr nach Erlösung. Lange genug habe ich, geblendet von Naivität, damit meine Zeit vergeudet. Ich hoffe nur noch, dass irgendwann die Pein ein wenig verebbt. Oder meine Seele mit der Zeit immun wird, eine Haut um sich zieht, damit die klaffenden Wunden, die mir die Unsicherheit in den Geist reißt, nicht mehr gar so tief sind.

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