Donnerstag, 10. Mai 2012

Derartig beklemmend und ausweglos war es noch nie..

.. Ich bin unfähig, etwas zu tun, zu unternehmen. Ich kann weder schlafen, noch zur Schule gehen, noch zuhause arbeiten. Ich kann nicht essen, ich kann nicht klar denken. Es fühlt sich an, als wäre ich in eine Kiste gezwängt worden, so eng, dass es mir unmöglich ist, mich zu bewegen. Der Sauerstoff ist fast gar nicht vorhanden, geht aber auch nicht zu Ende. Ich hänge in einem ohnmachtsnahem  Moment der absoluten Regungslosigkeit. Bei Gott, ich würde alles tun, um mich hier hinaus zu schaffen. Ich habe mich so lange dazu gezwungen, Leistungen zu erbringen - es hat nicht funktioniert. Ich habe mir Ruhe gegönnt - keine Besserung in Sicht. Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir wirklich nur noch die Erlösung wünsche. Ich bete nahezu um den Tod, das Ende und das, obwohl gerade ich ein Mensch bin, der normalerweise IMMER unaufhörlich nach Auswegen sucht, aber es ist eine so unmenschliche Qual, dass ich ihr nur noch erliegen kann.
Ich befürchte wirklich, dass ich demnächst das letzte Bisschen Widerstand in mir herunterfahren werde und mich endgültig dem Untergang hingeben.

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